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Dieses Thema hat 43 Antworten
und wurde 1.007 mal aufgerufen
 Diagnostik, Therapie, Medikation
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Zottel Offline



Beiträge: 2.429

30.09.2019 07:13
#31 RE: Medikation, was verändert sich bei euch? Antworten

Zitat von SusanneG im Beitrag #29
Jo, wir Admins kennen uns schon lange persönlich (2002, 2004, 1006),



gefühlt, oder in echt?

SusanneG Online



Beiträge: 8.796

30.09.2019 11:56
#32 RE: Medikation, was verändert sich bei euch? Antworten

Gefühlt, Zottel, nur gefühlt ...

Ich habs korrigiert, danke für den Hinweis .

Lesen gefährdet die Dummheit

AndreaA Offline



Beiträge: 773

30.09.2019 12:00
#33 RE: Medikation, was verändert sich bei euch? Antworten

Rita Offline



Beiträge: 18

30.09.2019 22:10
#34 RE: Medikation, was verändert sich bei euch? Antworten

Zitat von AndreaA im Beitrag #30
Das kenne ich genauso von mir.

Schön zu hören wenn andere so ticken wie man selber

Zitat von SusanneG im Beitrag #29
Ertappt !

Wobei?

Ihr lasst mich übrigens immer noch mit Fragezeichen über dem Kopf zurück! Was hattet ihr für einen Verdacht? Auch wenn scheinbar nicht mehr viel davon übrig geblieben ist würde mich das wirklich sehr interessieren.

Ich glaube ich habe jetzt im nachhinein raus gelesen das Ihr eine ADHS Selbsthilfegruppe für sinnvoll halten würdet, die wo ich jetzt erstmal hingehe ist eine für Depressionen, aber kann ja auch nicht schaden. War aber auch schon am überlegen nochmal zu der ADHS Gruppe zu gehen die ich auch am Anfang meiner Diagnose eine zeitlang besucht habe.

SusanneG Online



Beiträge: 8.796

30.09.2019 23:00
#35 RE: Medikation, was verändert sich bei euch? Antworten

Zitat von Rita im Beitrag #34
(Ertappt!) Wobei?

Dabei, dass ich sinnloses Zeug zu quasseln anfange, wenn mein Gegenüber schüchtern ist und nichts sagt.

Zitat von Rita im Beitrag #34
Ihr lasst mich übrigens immer noch mit Fragezeichen über dem Kopf zurück!


Ferndiagnosen sind nichts Seriöses, Verdachts-Diagnosen von Laien ebenfalls nicht. Hier im Forum sehen wir unseren Job darin, unseren Fories die richtigen Fragen für das nächste Arztgespräch in den Mund zu legen (gilt in erster Linie für Medikamente, ist aber bei Verdachts-Diagnosen nicht anders). Deshalb: Bitte nicht überbewerten. Wir haben genauer nachgefragt; übrig geblieben ist nur die Sache mit den Gerüchen und das muss nichts heißen, das ist auch bei ADHS gerne mal eine Beigabe.

ADHS bei Frauen ist schwieriger zu diagnostizieren als bei Männern. Wenn dann noch (wenn auch geringfügige) autistische Züge mit im Spiel sind, wird es noch schwieriger. Autistische Züge maskieren die ADHS, die ADHS maskiert autistische Züge. Asperger-Frauen mit ADHS bleiben oft ohne Diagnose und die Psychiater und Psychologen versuchen es mit Depression, Posttraumatische Belastungsstörung, Borderline und Wasweißdennich.

Zitat von Rita im Beitrag #34
..., das Ihr eine ADHS Selbsthilfegruppe für sinnvoll halten würdet, die wo ich jetzt erstmal hingehe ist eine für Depressionen, ...

Ja, wir meinten eine ADHS-SHG. Eine Depressionen-SHG ist genauso wichtig. Warum? Man kennt dort die regionalen Kompetenzen und trifft Menschen mit gleichen Erfahrungen.

Hast du gemerkt, dass deine Zugriffsrechte erweitert wurden?

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Rita Offline



Beiträge: 18

30.09.2019 23:40
#36 RE: Medikation, was verändert sich bei euch? Antworten

Ich habe mir schon fast gedacht das ihr in die Richtung denkt bin auch total offen und dankbar für alle Anregungen aber wenn ich mir da so das Bild anschaue passe ich da irgenwie so garnicht rein aber auf meinen Bruder könnte es tatsächlich in irgendeiner Form passen.

Meine ADHS Diagnose war übrigens überhaupt kein Problem, bin da nicht wie scheinbar die meisten Frauen ein unauffälliges träumer Kind gewesen ich war ein zappeliges Kind das dadurch aufgefallen ist das es ständig mit dem Stuhl umgefallen ist, ich hatte Probleme mich an Gesprächsregeln zu halten, habe ständig gequatscht und viele Strafarbeiten deswegen geschrieben, mir konnte nichts zu schnell, zu hoch oder zu wild sein (heute sieht der Punkt allerdings ganz anders aus). Laut meiner Eltern war ich sogar als Säugling schon unruhig. Auch meine Symptome als Erwachsene waren bei den Tests eindeutig.

Die Erweiterung war mir noch nicht aufgefallen, vielen Dank für den Hinweis, dann habe ich ja jetzt ja wieder etwas zu lesen

Ihr seid echt spitze hier!

SusanneG Online



Beiträge: 8.796

01.10.2019 00:14
#37 RE: Medikation, was verändert sich bei euch? Antworten

Zitat von Rita im Beitrag #36
Ihr seid echt spitze hier!

Sowas liest man doch gerne! Dankeschön

Lesen gefährdet die Dummheit

Drumstick Offline



Beiträge: 3

06.10.2019 17:05
#38 RE: Medikation, was verändert sich bei euch? Antworten

Hallo,

ohne jetzt alles gelesen zu haben. Mir geht es um den Punkt, dass Rita Medikinet verschrieben bekommen hat... Habe meine Diagnose vor 2 Jahren erhalten und mit unretadiertem MPH begonnen. Das Gute daran ist, dass man die Wirkung nach 20-30 Minuten deutlich spürt. Bei mir war es z.B. so, dass ich dann plötzlich meinen Haushalt binnen kurzer Zeit erledigen konnte. Vorher ging das nur mit stundenlangem Warten auf dem "richtigen Moment" und ganz, ganz vielen Pausen. Da ich kein Frühstücksesser bin, bekam ich dann Ritalin. Das hat grundsätzlich nach ca. 20-30 Minuten bei mir dieselbe Wirkung wie unretadiertes MPH. Und: mein Atem wird z.B. ruhiger und tiefer.

Da Ritalin eine Weile leider nicht lieferbar war, musste ich temporär auf Medikinet umsteigen. Und was kann ich sagen: es hatte nicht dieselbe Wirkung und wenn die Wirkung nachließ, wurde ich plötzlich sehr traurig.

Will sagen: Vielleicht ist Medikinet schlicht nicht das richtige Medikament für Rita. Rita, sprich doch evtl mal mit deinem Psychiater darüber? Vielleicht bist du von der Dosis her auch einfach noch nicht richtig eingestellt...

Neuerdings wird wohl auch Elvanse verschrieben und ich habe dazu bisher nur Positives gelesen. Da ich mit dem Ritalin allerdings zufrieden bin, werde ich es nicht ausprobieren.

LG
Drumstick

SusanneG Online



Beiträge: 8.796

06.10.2019 22:31
#39 RE: Medikation, was verändert sich bei euch? Antworten

Zitat von Drumstick im Beitrag #38
ohne jetzt alles gelesen zu haben.

Unser Forum gibt es seit 15 Jahren. Um alles zu lesen, bist du ne Weile unterwegs . Oder meinst du, du hast diesen Thread nicht ganz gelesen? Hättest du mal tun sollen ... Rita hat ganz andere Baustellen. Eins nach dem anderen. Wenn wir mit Änderungen bei der Medikation beginnen, würde sie so ziemlich alle ADHS-Medis ausprobieren müssen - jedenfalls, soweit ihr Arzt das mitmacht - um dann festzustellen, dass man vielleicht doch das eine oder andere Problem vorher noch hätte lösen sollen.

Zitat von Drumstick im Beitrag #38
Will sagen: Vielleicht ist Medikinet schlicht nicht das richtige Medikament für Rita. Rita, sprich doch evtl mal mit deinem Psychiater darüber? Vielleicht bist du von der Dosis her auch einfach noch nicht richtig eingestellt...

STOPP! Erstens: siehe oben, eins nach dem anderen. Zweitens: Bitte Vorsicht mit Empfehlungen zur Medikation (es sei denn, du bist Ärztin)! Wir sind hier medizinische Laien und dürfen deshalb gar keine Medikamente empfehlen, weder aus medizinrechtlichen noch aus wettbewerbsrechtlichen Gründen. Mein Name steht im Impressum - ich habe keinen Bock darauf, strafbewehrte Unterlassungserklärungen zu unterschreiben.

Ja, wir sprechen hier über Medikamente. In erster Linie tun wir das, um dem Fragenden "Munition" für das nächste Arztgespräch zu geben. Dabei halten wir uns an die Leitlinien. Wenn wir der Ansicht sind, der Fragende sollte mit seinem Arzt über einen Wechsel sprechen, können wir das auch begründen; in aller Regel mit den Informationen im Beipackzettel.

Der ganze Kram mit den Laien und den Medis steht auf sehr dünnem Eis, deshalb sind wir hier so vorsichtig mit den Formulierungen; ich hoffe, du hast dafür Verständnis.

Zitat von Drumstick im Beitrag #38
Neuerdings wird wohl auch Elvanse verschrieben

Seit Mai 2019 ist Elvanse auch für Erwachsene verordnungsfähig, sofern eine Behandlung mit Stimulanzien keinen Erfolg hatte.

Lesen gefährdet die Dummheit

Rita Offline



Beiträge: 18

08.10.2019 00:08
#40 RE: Medikation, was verändert sich bei euch? Antworten

Hallo Drumstick,

vielen Dank das du mir von deinen Erfahrungen berichtet hast.

Ich kann Susanne gut verstehen das sie aus rechtlicher Sicht Vorsichtig sein muss mit dem was hier im Forum, gerade was Medikamente betrifft, so geschrieben wird und das manch einer vielleicht auch schonmal zu voreilig auf eine Aussage hin etwas ändert.

Aber ich bin dennoch froh das du mir von deinen Erfahrungen berichtet hast. Ich habe nämlich tatsächlich auch schon öfters darüber nachgedacht mal anzusprechen ob es nicht evtl. etwas anderes gibt was man mal versuchen könnte. Ich habe noch nie etwas anderes wie Medikinet versucht habe aber schon oft an Medikinet gezweifelt. Was du schreibst mit dem traurig fühlen wenn die Wirkung von Medikinet nachlässt kenne ich auch, ist aber nicht immer gleich schlimm bei mir. Ist schon Wahnsinn wie unterschiedlich die Wirkung von Medikinet und Ritalin sein kann!
Habe Mittwoch wieder einen Termin dann werde ich das mal ansprechen, hatte ich schon vor bevor du mir geschrieben hast aber das du mir von deinen Erfahrungen berichtet hast bestärkt mich in dem was ich eh schon vor hatte.

Danke

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