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Dieses Thema hat 15 Antworten
und wurde 237 mal aufgerufen
 Selbsthilfe für Erwachsene mit ADHS
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SusanneG Offline



Beiträge: 8.983

05.01.2020 19:15
#11 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? Antworten

Zitat von Hampelmann_SOn im Beitrag #8
ADHS, Borderline und PTBS (mit soviel ich weiß E Störung)

Was genau meinst du mit "E-Störung?"

Lesen gefährdet die Dummheit

Mandelkern Offline



Beiträge: 2.170

06.01.2020 08:55
#12 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? Antworten

Ich stimme Susanne in allem zu. Du brauchst einen Plan, was du in welcher Reihenfolge angehst. Die ADHS zu therapieren steht dabei an erster Stelle.

Zu deinem aktuellen Arztproblem:

Ich kann das gut nachvollziehen. Auch mir ist als Kind nachts in einer Notaufnahme Schreckliches widerfahren. Es war sicher medizinisch notwendig und eilig, es waren andere Zeiten, niemand dachte an die Seele des kleinen Mädchens.

Das ist jetzt fast 40 Jahre her, aber Arztbesuche belasten mich immer noch sehr. Ich bekomme selbst beim Tierarzt Schweissausbrüche und bin froh, wenn ich aus der Praxis herauskomme.

Das Problem ist aber, dass man ab und zu ärztliche Hilfe braucht. Für deinen akuten Fall kann ich dich nur schubsen. Vielleicht hilft es dir, über die möglichen Folgen eines Nicht-Besuchs nachzudenken. Wenn du eine ernsthafte Krankheit verschleppst, wirst du vielleicht richtig schlimm krank. Dann kannst du irgendwann gar nicht mehr selbst handeln und bist medizinischem Personal viel mehr ausgeliefert als jetzt. Das willst du sicher nicht.

Du könntest den Arztbesuch auch innerlich immer wieder durchspielen, gerade im Hinblick auf Berührungen. Sag dir, dass du WILLST, dass das klappt.

Wenn du nicht gehst, wirst du bei einem banalen Infekt halt möglicherweise ein wenig länger "leiden". Das ist auch nicht weiter schlimm, aber nimm es als Anlass, an der Thematik zu arbeiten.

Du möchtest nicht lesen, was ich auch noch loswerden möchte: Es gibt Gegenden auf der Welt, da gibt es keine medizinische Versorgung. Diese Menschen würden sonst was dafür geben, könnten sie einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen.

Wie gesagt, verstehen kann ich dich, helfen kann dir aber nur ein Schubs. Selbstmitleid ist unangenehm, aber auch bequem, und bringt einen einfach nicht voran.

AndreaA Offline



Beiträge: 838

06.01.2020 10:23
#13 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? Antworten

Ich sehe das auch wie Susanne und Mandelkern.

Hampelmann_SOn Offline



Beiträge: 32

06.01.2020 11:49
#14 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? Antworten

Entwickelungsstörung

Hampelmann_SOn Offline



Beiträge: 32

06.01.2020 11:52
#15 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? Antworten

... Ja mag sein! Ich gebe zu immoment schaffe ich es einfach nicht alleine.. ich gehe aber aufkeinenfall alleine dahin, habe daher am 14 januar ein Termin beim HNO wo mich dann einer der Betreuer hin begleitet.

Hampelmann_SOn Offline



Beiträge: 32

06.01.2020 11:53
#16 RE: Moralische Hilfe: Was soll ich machen? Antworten

Zitat von Mandelkern im Beitrag #12
Auch mir ist als Kind nachts in einer Notaufnahme Schreckliches widerfahren. Es war sicher medizinisch notwendig und eilig, es waren andere Zeiten, niemand dachte an die Seele des kleinen Mädchens.

Das ist jetzt fast 40 Jahre her, aber Arztbesuche belasten mich immer noch sehr. Ich bekomme selbst beim Tierarzt Schweissausbrüche und bin froh, wenn ich aus der Praxis herauskomme.


Bei mir war es keine Notaufnahme auser die geht 2 jahre!

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