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Dieses Thema hat 71 Antworten
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 Kinder mit ADHS - Selbsthilfe für Eltern
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JaNi Offline



Beiträge: 825

08.03.2021 02:51
#41 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von Mariols im Beitrag #39

Der Puls war in Ruhe bei 110 - 120, das fand ich auch zuviel über Stunden und später hat er sich erschöpft gefühlt. Kein Wunder, mein ich. Könnte das denn ein Hinweis für eine Überdosierung sein? Hat damit Jemand Erfahrung?

Das spricht für eine Überdosierung, die Wirkung von Equasym retard hält bis zu 9h an, schleicht zum Ende hin aus.

Also ist es normal, dass eine Überdosierung stundenlang anhält. Unangenehm, aber dann ja zum Glück auch wieder vorbei.

Umwege erhöhen die Ortskenntnis.

JaNi Offline



Beiträge: 825

08.03.2021 02:59
#42 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von Mariols im Beitrag #38

Inzwischen haben wir die dritte Dosierung von Equasym hinter uns. 20 und 30mg ohne nennenswerte Effekte.

Welche Effekte waren das konkret? So banal und klein sie auch sein mögen, weil du sagst, sie seien nicht nennenswert.

Wie lange hat er die 20 oder 30 mg genommen?
Denke mal ein paar Tage sollte man das schon beobachten, gerade auch von außen.

Manchmal ist mein Kind nicht sicher, ob sein MPH wirkt, aber ich kann von außen schon einen Unterschied bemerken oder merke auf der anderen Seite, wenn es kein MPH genommen hat.

Bei mir selbst ist es oft schwierig, kann oft auch vermeintlich keinen Unterschied feststellen, obwohl tatsächlich doch MPH Wirkung da ist.

Umwege erhöhen die Ortskenntnis.

Mariols Offline



Beiträge: 40

08.03.2021 21:05
#43 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von AndreaA im Beitrag #40
Habe gerade nochmal nachgeguckt. Medikinet retard und Equasym sind beide mit Maisstärke gebunden.

Vielleicht wirkt es deswegen nicht.

Mein Zwerg Nase merkt auch oft nicht viel von der Wirkung, aber sie ist sehr klar (für die Außenwelt) da.


Wir merken von außen nichts. Auch die Schriftproben, die ich dann auf den Tipp von hier, anfertigen ließ, waren ohne Unterschied.

Mariols Offline



Beiträge: 40

08.03.2021 21:09
#44 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von JaNi im Beitrag #42
Zitat von Mariols im Beitrag #38

Inzwischen haben wir die dritte Dosierung von Equasym hinter uns. 20 und 30mg ohne nennenswerte Effekte.



Wie lange hat er die 20 oder 30 mg genommen?
Denke mal ein paar Tage sollte man das schon beobachten, gerade auch von außen.

Manchmal ist mein Kind nicht sicher, ob sein MPH wirkt, aber ich kann von außen schon einen Unterschied bemerken oder merke auf der anderen Seite, wenn es kein MPH genommen hat.

Bei mir selbst ist es oft schwierig, kann oft auch vermeintlich keinen Unterschied feststellen, obwohl tatsächlich doch MPH Wirkung da ist.


Die Dosis war jeweils für 2 Wochen. Es scheint ja gar nicht so einfach zu sein, die Wirkung zu beurteilen. Aber entweder das Kind oder die Umwelt sollten doch schon was bemerken, sonst kommt es mir sinnfrei vor, Medikamente zu geben. Jetzt muß ich wieder abwarten, was das SPZ vorschlägt. Im Gegensatz zur Psychologin wollte die Ärztin aber noch weit er testen.

Mariols Offline



Beiträge: 40

08.03.2021 21:12
#45 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Mit nicht "nennenswert", meine ich die Einschätzung meines Sohnes, das die höheren Dosen evtl. was bringen. Und obwohl er sehr empfindlich ist, kann er sich nicht festlegen. Klar war für ihn, dass er so eine hohe und spürbare Herzfrequenz nicht tolerieren möchte. Immerhin herrscht da Klarheit.

JaNi Offline



Beiträge: 825

09.03.2021 08:20
#46 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von Mariols im Beitrag #45
Klar war für ihn, dass er so eine hohe und spürbare Herzfrequenz nicht tolerieren möchte. Immerhin herrscht da Klarheit.

Das steht außer Frage.

Umwege erhöhen die Ortskenntnis.

SusanneG Online



Beiträge: 9.601

09.03.2021 16:54
#47 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von SusanneG im Beitrag #10
Um wieder auf die Medis zurückzukommen: Ich würde als nächstes mein Glück mit Kinecteen versuchen.

Das würde ich immer noch ...

Zitat von JaNi im Beitrag #17
Vielleicht ist das für den Anfang schon zu viel an Erwartung?

Definiere doch mal ganz genau deine Erwartung und die Erwartung deines Sohnes.

Zitat von Mariols im Beitrag #44
Jetzt muß ich wieder abwarten, was das SPZ vorschlägt.

Wenn das SPZ Ritalin LA oder MPH Neuraxpharm (beide mit Maisstärke) vorschlägt, dann mache einen Gegenvorschlag mit Kinecteen oder Concerta.


Zitat von Mariols im Beitrag #44
Im Gegensatz zur Psychologin wollte die Ärztin aber noch weiter testen.

Öhm ... cui bono? (Wer profitiert)? Wenn die Medis nicht greifen, hat die Psychologin allen Grund, die Therapie zu verlängern. Und die Medikation ist nun mal nicht ihr Aufgabengebiet. Da kann sie was von verstehen, muss es aber nicht.

Lesen gefährdet die Dummheit

Mariols Offline



Beiträge: 40

10.03.2021 07:56
#48 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Ich antworte mal später, vielleicht klappt es mit den eingefügten Zutaten am Laptop besser.

Mariols Offline



Beiträge: 40

10.03.2021 18:57
#49 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von SusanneG im Beitrag #47
Zitat von SusanneG im Beitrag #10
Um wieder auf die Medis zurückzukommen: Ich würde als nächstes mein Glück mit Kinecteen versuchen.

Das würde ich immer noch ...

Das hätte ich schon vorgeschlagen, die Ärztin wollte gerne Equasym. Was als Nächstes kommt, erfahre ich hoffentlich morgen.

Zitat von JaNi im Beitrag #17
Vielleicht ist das für den Anfang schon zu viel an Erwartung?

Definiere doch mal ganz genau deine Erwartung und die Erwartung deines Sohnes.

Das wir vielleicht zuviel erwarten verunsichert mich schon. Meine Schwester z.B. hat etwa zeitgleich mit meinem Sohn mit Medikinet begonnen. Die konnte direkt sagen, was sich verändert und ob gut oder schlecht. So in der Art sind meine Erwartungen, dass entweder er etwas Positives wahrnimmt, was auch immer und oder wir als Eltern. Wir Eltern haben gar nichts bemerkt, er war einfach wie immer und hat gearbeitet, wie immer. Wobei er inzwischen vom Distanzlernen eher profitiert, auch wenn es anstrengender ist.

Zitat von Mariols im Beitrag #44
Jetzt muß ich wieder abwarten, was das SPZ vorschlägt.

Wenn das SPZ Ritalin LA oder MPH Neuraxpharm (beide mit Maisstärke) vorschlägt, dann mache einen Gegenvorschlag mit Kinecteen oder Concerta.

Ich versuche es, danke für die konkreten Empfehlungen.

Zitat von Mariols im Beitrag #44
Im Gegensatz zur Psychologin wollte die Ärztin aber noch weiter testen.

Öhm ... cui bono? (Wer profitiert)? Wenn die Medis nicht greifen, hat die Psychologin allen Grund, die Therapie zu verlängern. Und die Medikation ist nun mal nicht ihr Aufgabengebiet. Da kann sie was von verstehen, muss es aber nicht.




Die Psychologin hat nix davon, sie bieten dort keine Therapie an. Sie hat die Diagnostik durchgeführt und wir haben in Abständen miteinander telefoniert, um die Wirkung zu besprechen. Sonst ist sie Vermittlerin zwischen uns und der Ärztin. Die gaben wir vor der Mefikation kennen gelernt und sehen sie dann alle 6 Monate.

Tja, das dazu. Ich fürchte, ich muß abwarten.

SusanneG Online



Beiträge: 9.601

10.03.2021 20:42
#50 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von Mariols im Beitrag #49
Die Psychologin hat nix davon, sie bieten dort keine Therapie an.

Gut. Ach nö, eher nicht gut. Macht dein Sohn irgendeine Therapie - außerhalb der Medikation?

Zitat von SusanneG im Beitrag #47
... Medikation ... Da kann sie was von verstehen, muss es aber nicht.

Irgendwo weiter oben hab ich geschrieben, dass viele Behandler nach dem zweiten Versuch mit MPH-Versuch aufgeben. Die Psychologin weiß das vermutlich und empfiehlt es deswegen. Das Dramatische dabei ist, dass es sich immer um Medikinet retard und Ritalin LA oder um Medikinet retard und Equasym retard handelt. So erfährt man nie, ob es denn mit MPH-Medis mit völlig anderer Galenik funktioniert hätte.

Gebetsmühle Susanne kann nicht anders ... bitte probiere unterschiedliche (und ich meine tatsächlich unterschiedliche, nicht ähnliche) MPH-Medis aus. Und wenn das tatsächlich zu nichts führt, gibt es da noch Elvanse, Medikinet, Intuniv und Strattera.

Ich hab grad nochmal nachgeschaut - dein Sohn ist 14. Er ist alt genug für Störungsbild-Teaching. Das könnte ihm helfen, mit den Herausforderungen des Lebens mit ADHS im Allgemeinen und der Medikation im Besonderen klarzukommen.

Lesen gefährdet die Dummheit

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