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Dieses Thema hat 71 Antworten
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 Kinder mit ADHS - Selbsthilfe für Eltern
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SusanneG Offline



Beiträge: 9.601

13.03.2021 15:54
#61 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von Mariols im Beitrag #60
Kann man irgendwo was zur Geschichte, Organisation und zum Team nachlesen?

Nö. Aber du bringst mich auf eine Idee ...

Den ersten Thread findest du hier: HUHU und Willkommen. Geschichte? Team? Steht da eventuell was auf der Website? Keine Ahnung. Aber ich setze mich mal mit deiner Idee auseinander.

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AndreaA Offline



Beiträge: 1.112

13.03.2021 16:39
#62 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Bei der Praxis zu der wir gewechselt sind, wurde keine neue Diagnostik bei Zwerg Nase gemacht (weder Adhs noch Autismus). Warum auch. Die Diagnose wurde ja von einem KJP gestellt.

Mariols Offline



Beiträge: 40

13.03.2021 20:33
#63 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von AndreaA im Beitrag #62
Bei der Praxis zu der wir gewechselt sind, wurde keine neue Diagnostik bei Zwerg Nase gemacht (weder Adhs noch Autismus). Warum auch. Die Diagnose wurde ja von einem KJP gestellt.


Das wäre ja gut und würde viel Zeit sparen. Ich teste die mit unserem jüngeren Sohn und könnte dann ja mit dem Älteren dahin wechseln. So mein Plan.
Das SPZ wollte keine Fremddiagnostik anerkennen.

SusanneG Offline



Beiträge: 9.601

14.03.2021 16:58
#64 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von Mariols im Beitrag #63
Das SPZ wollte keine Fremddiagnostik anerkennen.

Hast du mal gefragt, weshalb nicht? Und: Weshalb willst du ins SPZ, wenn du schon eine Diagnose hast?

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Mariols Offline



Beiträge: 40

16.03.2021 20:49
#65 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Hast du mal gefragt, weshalb nicht? Und: Weshalb willst du ins SPZ, wenn du schon eine Diagnose hast?

Ja, mir wurde das zu Beginn einfach so mitgeteilt. Es würde unterschiedlich getestet und sie würden sozusagen nur ihr Verfahren anerkennen. Ich vermute, dass mit Diagnostik etwas mehr verdient werden kann als dann mit der Medikamenteneinstellung. Ist aber nur Spekulation...
Ich suche ja eben eine Alternative zu einem SPZ, sollten wir da nicht weiter kommen. Habe inzwischen auch eine Empfehlung, wo ich zunächst mit meinem jüngeren Sohn hin möchte. Dann sehe ich ja, ob das was für uns ist.

Mariols Offline



Beiträge: 40

18.03.2021 11:03
#66 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Das Kind soll jetzt 30mg elvanse bekommen. Hauptsächlich wegen des Herzrasens, weil die Ärztin unter elvanse weniger Nebenwirkungen registriert.
Ich hoffe, es hilft ihm.

SusanneG Offline



Beiträge: 9.601

18.03.2021 15:37
#67 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von SusanneG im Beitrag #37
Manche Ärzte haben ihr "eigenes System", das früher oder später auch zum passenden Medikament führt; die Ungeduldigen unter ihnen geben oft schon nach dem zweiten oder dritten Medikament auf und wechseln den Wirkstoff.


Zitat von Mariols im Beitrag #66
Das Kind soll jetzt 30mg elvanse bekommen.

Ich habe es befürchtet. SPZ sind da leider unflexibel. Sollte das mit Elvanse auch nicht funktionieren, bestehe auf Kinecteen oder Concerta. Zu Elvanse kann ich dir wenig bis gar nichts sagen. @Apollinaris sollte hier weiterhelfen können.

Zitat von Mariols im Beitrag #66
Hauptsächlich wegen des Herzrasens, weil die Ärztin unter elvanse weniger Nebenwirkungen registriert.

Herzrasen? Weshalb dann nicht Intuniv?

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Mariols Offline



Beiträge: 40

18.03.2021 16:38
#68 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat
Herzrasen? Weshalb dann nicht Intuniv?



Weiß ich nicht. Wann hilft denn Intuniv?

SusanneG Offline



Beiträge: 9.601

19.03.2021 16:18
#69 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von Mariols im Beitrag #68
Wann hilft denn Intuniv?

Intuniv (Wirkstoff: Guanfacin) ist eine Alternative zu MPH. Im Gegensatz zu MPH senkt es den Blutdruck. Inwieweit sich das nun auf die zu hohe Pulsfrequenz auswirkt, musst du einen Arzt fragen. Ich möchte es eben mal erwähnt haben, dass es da noch was anderes gibt.

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Apollinaris Offline



Beiträge: 280

19.03.2021 19:56
#70 RE: Beginn mit Medikation-welches Vorgehen am Besten? Antworten

Zitat von Mariols im Beitrag #66
Das Kind soll jetzt 30mg elvanse bekommen. Hauptsächlich wegen des Herzrasens, weil die Ärztin unter elvanse weniger Nebenwirkungen registriert.
Ich hoffe, es hilft ihm.


Unser Sohn hatte beim Umstieg auf Elvanse mit 20 mg begonnen, obwohl er bei vorherigen Medikamenten eine weit höhere Dosis nahm. Dann wurde nach und nach erhöht und beobachtet, mit wieviel mg die Wirksamkeit am besten war.
Die Wirkdauer bei Elvanse ist relativ lang bei ihm (mindestens 12 Stunden), und er hat extreme Schwierigkeiten mit dem Einschlafen. Das war aber bei den vorherigen (MP-)Medikamente auch schon sehr schwer. Am Anfang hatte er selten auch etwas Herzrasen, das hat sich aber schnell gelegt. Bei MP war es aber genauso. Auf dem Beipackzettel wird bei Elvanse als Nebenwirkung Herzrasen aufgeführt. Nach meiner Erinnerung sogar als häufig. Les mal bitte selbst nach. Habe keinen Beipackzettel mehr greifbar im Moment, da unser Junior zum Studium weggezogen ist.
Der Appetit war unter allen Medikamenten immer gleich schlecht, deshalb wurde erst zu sämtlichen erdenklichen Nachtzeiten bei uns der Kühlschrank von ihm geplündert.
Das sind unsere Erfahrungen mit Elvanse.
Wünsche euch, dass ihr ein Medikament und die richtige Dosierung findet, die für euer Kind passt.
Das kann auch ein langer Weg werden, bis es einigermaßen stimmt. Das war bei uns auch so.

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